Quer durch die Welt

Bongrain Point | Pourquoi-Pas-Island

Eigentlich war der Plan für heute Stonington Island in der Marguerite Bay anzulaufen, aber wegen eines medizinischen Notfalls musste der Kurs in der Nacht geändert werden und wir sind wieder Richtung Norden gereist.

Nun zeigt es sich, dass es für uns ein Segen ist, dass sich so viele Schiffe am Rand der Antarktis herumtreiben. Wir werden deshalb am Nachmittag das Hapag Lloyd Schwesternschiff, die „Hanseatic Nature“ treffen, um den Patienten zu übergeben. Die Hanseatic Nature bringt den Patienten dann schnellstens zurück nach Ushuaia, wo er im Krankenhaus versorgt werden kann.

Wir fahren zurück zum Pourquoi-Pas-Island und steuern diesmal den westlichen Bongrain Point an.

Wie die Tafel vermuten lässt, treffen wir gleich auf meine zweit liebsten Vögel. Nach wie vor ist mein Favorit der Kolibri.

Es gibt eine größere Kolonie Adeliepinguine.

Ist der nicht süß? So eine coole Frisur hat nicht jeder.

Wie meistens, gibt es eine nasse Anlandung.

Es gibt am Bongrain Point auch noch andere Tiere. Dies ist der antarktische Kormoran oder auch Blauaugenscharbe genannt.

Die Dominikanermöwe wird uns noch oft begegnen. Ihr Lebensraum umfasst die gesamte Südhalbkugel.

Skua mit Küken

Junge Adeliepinguine unterscheiden sich von Altvögeln durch das weiße Gefieder unter dem Schnabel.

Herrliches Wetter lädt zum Verweilen ein.

 

Mittags verlassen wir Pourquoi-Pas-Island, um an der Westküste von Adelaide Island die Hanseatic Nature zu treffen. Auch dieses Schiff musste seinen Kurs ändern, um uns die Weiterfahrt zu ermöglichen.

Hanseatic Nature

Es dauert eine ganze Weile bis der Patient sicher von der MS Bremen zur Hanseatic Nature gewechselt hat. Das war eine Meisterleistung der beiden Kapitäne. Ich hoffe, der kranke Mitreisende ist mittlerweile wieder vollständig genesen.

Während sich die Hanseatic Nature auf den Weg nach Ushuaia macht, setzen wir unsere Reise nach Süden fort. Auf uns wartet nach einem Seetag Peter I Island.

 

 

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.