Quer durch die Welt

Horseshoe Island

Nachdem alle Pourquoi-Pas-Island besucht haben, gehen die Passagiere zum Mittagessen, während die Crew die MS Bremen nach Horseshoe Island bringt.

Horseshoe Island (von englisch horseshoe ‚Hufeisen‘) ist eine etwa 12 km × 10 km große Insel im Nordosten der Marguerite Bay, die nahezu den gesamten Raum in der Einfahrt zur Square Bay an der Fallières-Küste im Westen des antarktischen Grahamlands einnimmt. Höchste Erhebung ist der Mount Breaker im Südwesten der Insel, mit 879 Metern.[1] Die Insel gliedert sich in einen kleineren Nordteil mit dem Mount Searle (537 m), der vom Südteil durch die Gaul Cove im Nordosten und die Lystad Bay in Südwesten abgeschnürt wird. Die Landenge ist 1400 Meter breit und 90 Meter hoch.

Entdeckt, fotografiert und kartiert wurde die Insel von Teilnehmern der British Graham Land Expedition (1934–1937) unter der Leitung des australischen Polarforschers John Rymill. Rymill benannte sie in Anlehnung an die halbmondförmige Anordnung ihrer zwischen 600 und 900 m hohen Gipfel, die ihr das Aussehen eines Hufeisens geben.

Im Norden der Insel lag die britische Base Y (Margerite Bay, auch Horseshoe Island genannt), die vom 26. Oktober 1957 bis 1958 im Rahmen des Internationalen Geophysikalischen Jahres in Betrieb war. Das Stationsgebäude ist als Historische Stätte HSM-63 geschützt und das wollen wir uns natürlich ansehen.  Quelle: Wikipedia.

Starker Wind und etliche Eisberge verhindern im Moment die Anlandung. Unser Kapitän beschließt, dass wir zuerst zu Abend essen und dann einen zweiten Anlauf wagen. Sagte ich schon, dass unser Kapitän ein ganz besonderer Mann ist? Er fährt diese Route bereits zum dritten Mal und abschütteln lässt er sich auf gar keinen Fall. 😉

Unser Kapitän hat wie immer recht, und wir beginnen um 21:30 Uhr mit dem Ausbooten.

Letztes Zodiac zum Schiff um 23:59 Uhr nicht verpassen. 😉

Wir dürfen uns die denkmalgeschützte Hütte ansehen.

Innen ist es ziemlich dunkel, so dass unsere Fotos nichts geworden sind und ich mir zwei Fotos von Björn ausleihen muss.

Der Adeliepinguin wundert sich über die blau ummantelten Allesfresserchen.:-) Übrigens, die grünlichen Adern im Gestein sind Kupfererze.

Der Himmel verspricht für heute Abend ganz großes Kino.

Und er hält sein Versprechen. Toll, oder? Morgen wird ein denkwürdiger Tag, aber das wissen wir jetzt noch nicht.

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