Quer durch die Welt

Auckland Insel | Neuseeland |Teil 2

Hier geht es zum ersten Teil des Berichts über Auckland Island in Neuseeland => klick

Wir fahren heute an der Ostseite von Auckland Island weiter gen Süden. Zwar hat der Wind wieder deutlich zugenommen, aber die Bucht von Smith Harbour entpuppt sich als windstill.

Wir steigen also in die Zodiacs und los geht es. Anlanden ist natürlich nicht erlaubt.

Am Ufer können wir noch die letzten Blüten des Rata Baums bewundern, oder auch Südinsel Eisenholz genannt. Es sieht sicherlich umwerfend aus, wenn der Baum zwischen Dezember und Januar in voller Blüte steht.

Vor der Küste treffen wir auf ausgedehnte Kelpwälder, wissenschaftlich werden sie Laminariales genannt.

Unsere Bootsführer müssen auf ihre Außenbordmotoren aufpassen, damit sie sich nicht in dem  dichten Seetank verfangen. Die jungen und unerfahrenen Fahrer verheddern sich trotzdem, sehr zur Schadenfreude aller Anwesenden.

Mir schmeckt Kombu, wie der Kelp in Japan genannt wird. Dieser hier ist bestimmt sehr fein, denn das Wasser sollte fernab aller Schiffsrouten noch sehr sauber sein. 

Weiter geht es an einem kleinen Wasserfall vorbei….

… und wir treffen auf unsere erste Auckland Scharbe, ein endemischer Vogel dieser Insel.

Eine Maori Möwe auf Futtersuche. Diese Vogelart gilt als stark gefährdet.

Wir finden noch ein paar Aucklandscharben und machen uns dann auf den Rückweg zur MS Bremen. Unterwegs taucht plötzlich ein riesiger Seelöwe neben dem Zodiac auf. Es scheint, als ob er sich informieren wollte, welch merkwürdige Gestalten sich da in seinem Revier herum treiben. Ein schönes Erlebnis, auch, weil es kein Foto gibt.

Ein wehmütiger Blick zurück, dann geht es mit dem Zodiac ein letztes Mal zurück zum Schiff. Wir säubern noch einmal unsere Stiefel, dann ist Schlauchbootfahren Geschichte.

Die MS Bremen nimmt Kurs auf Bluff an der südlichesten Spitze von Neuseeland. Dort wird unsere Expeditionsreise zu Ende gehen.

 

 

 

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